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Jutta
Gast
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Verfasst am:
Mi 26 Jan, 2005 16:45 Das Wort |
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Es war einmal ein Wort. Das hatte ein Problem! Es sollte ein Gedicht über sich schreiben. Aber wie fange ich es an, fragte es sich. Es dachte sehr lange nach. Es entschied sich etwas Zeit verstreichen zulassen. So das es nach dieser, eine Lösung finden würde. Einige Zeit später versuchte es es noch einmal. Es bemerkte, das es immer noch keine Lösung, für die gestellte Aufgabe hatte. Das Wort überlegte, das es im Internet suchen wolle. Es begab sich zu seinem PC und befragte das Internet. In diesem fand er eine Geschichte zum Thema. Das Wort beantwortete die Frage mit der gefundenen Erzählung. Doch der Fragesteller erklärte, er wolle eine Geschichte aus der Phantasie des Schreibers. Nun stand er wieder am Anfang. Noch schlimmer, der Frager sagte, die Geschichtesolle 3x3x3 Sätze lang sein. Nicht mehr und nicht weniger, war die Aufgabe jetzt. Was ist Phantasie, wunderte sich das Wort. Es began zu grübeln und zog die Buchstaben in Falten. Wie mache ich das bloß, dieFragezeichen über seinen Körper verteilt. Das Wort war so verzweifelt, das es nicht mehr schlafen konnte. Es lag Tag und Nacht wach. Doch es viel ihm keine Geschichte ein. Plötzlich hatte es eine Idee. Es suchte Papier und Bleistift. Das Wort schrieb und schrieb. Nach einer Stunde stellte es fest: Geschriebenen hatte es diese Geschichte.
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Idhun
Gast
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Verfasst am:
Mi 26 Jan, 2005 20:21 (Kein Titel) |
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Ist das eine schöne Geschichte! Wirkt auf mich wie ein Perpetuum mobile. Die Geschichte in der Geschichte... *lol*
Darf ich's wagen zu sagen
dass diese Geschicht,
mich inspiriert zu einer anderen Sicht?
Mir ist spontan ein Gedicht dazu eingefallen, dessen Ausgang mir beim Beginn nicht vor Augen stand. Es endet nicht schön, aber es soll vorkommen und ist auch nicht ohne Hoffnung.
Nun denn:
Vom Wort, das so alleine war
Das Wort - es lebte ganz allein
und war doch ein munt'rer Geselle,
wollte so gern mit vielen zusammen sein.
Es kam ein zweites Wort vorbei
und wollt' sich mit ihm verbünden.
Doch irgendwie kamen sie nicht zusammen, die zwei.
Das erste sprach, irgendwas stimmt nicht.
Wir können uns stellen, wie wir wollen,
es fehlt ein drittes, für den Sinn der Geschicht.
Es kam ein drittes den Weg lang gepfiffen,
ein kleiner Angeber schien es zu sein.
Denn dass es ganz wichtig, das hatte es begriffen.
Die zwei, die schon da, beratschlagten trocken
und fanden es passend dann sogleich,
sich an die äusseren Ränder zu hocken.
Das dritte sollte belegen die Mitte,
so stellten die beiden sich das vor.
Doch schien dies beim dritten nicht unbedingt Sitte.
Es meinte auch gleich, sich vorlaut zu zeigen,
und vor die beiden sich zu stellen.
Aha – der Letzte der Erste – es soll zur Frage sich neigen?
Schon war der erste Ärger geboren
Mit diesem pfeifenden kleinen Wort.
Die beiden ersten schwiegen – als wären sie schon verloren.
Das dritte machte einen grossen Schritt
um’s erste herum, nur um zu schauen,
ob’s besser für es sei in der Mitt.
Es grübelte, murmelte und grinste fröhlich
Und sagte, och nö, da will ich nicht hin.
Ich geh’ nach rechts aussen, da ist es schön – das föhl ich.
Das erste sprach mit Engelszungen,
das zweite wurde viele Worte.
Nur’s dritte lachte weiter und hat sich nach rechts geschwungen.
Verzweifelt die beiden die Arme rangen
Keinen Sinn mehr, kein Gefühl,
konnten sie mit diesem Sätzchen einfangen.
Drei Worte, die – vereint – so gut passen
standen nun da und beäugten sich.
Es war dicke Luft, die beiden ersten begannen zu hassen.
Das dritte merkte immer noch nichts
Und turnte munter weiter.
Von links nach rechts, von rechts nach links.
Von links….. nach rechts…...
Es begann zu kapieren,
dass es mit seinem Flattern bewirkte schlecht’s.
So ging es zu den beiden hin
und nahm sie in den Arm.
Und – oh Wunder – nun ergaben die drei einen Sinn!
Sie gaben sich hin dem schönen Gefühl
ineinander zu verschmelzen und zu erkennen,
dass keiner allein konnt’ existieren in dem Gewühl.
Voll Staunen schauten sie auf die Macht
die sie in der Lage sind zu entfalten.
Das hätten sie von sich selbst – allein – nie gedacht.
Vorbei war die Wut,
vorbei aller Streit,
sie vereinten zu dritt der Freude Glut.
Sie schwebten himmelwärts dahin,
ein harmonisch Geflecht.
auf Flügeln, die flüstern – wir sind, ich bin.
Wieder gelandet, blieb ihnen eins -
zu sehen, wie schön es werden kann,
nicht immer zu sagen: das Recht, der Erste zu sein, ist meins.
So sinnierten sie munter weiter,
als ein Schatten fiel über sie.
Was sie spürten, war alles andere als heiter.
Die Erde bebte und mit mächtigem Schritt
näherte sich ihnen ein Wort-Gesell.
Sie hielten sich bibbernd vor Furcht fest - zu dritt.
Das Neue, es schaute sich um
und sah nichts als die drei.
Es sagte: Ihr seid so allein, warum?
Wir fühlen uns wohl hier
und so soll es bleiben.
du scheinst nicht der Richt’ge – wir woll’n keine vier!
Das ist mir schnuppe,
ich gedenke zu bleiben.
Rück mal’n bisschen rüber, Puppe!
Ich will nicht – du dummes Wortgesicht!
Da standen sie nun mit dem neuen Wort:
ICH und LIEBE und DICH und…. NICHT
…
Zuletzt bearbeitet von Idhun am Mi 26 Jan, 2005 22:02, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Lidania
Im ersten Schleier


Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.01.2005
Beiträge: 395

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Verfasst am:
Mi 26 Jan, 2005 21:44 (Kein Titel) |
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Hey, super eure Gedichte - Trollin, mitten drin ging mir auf, welche Worte du meinst und ich fands ja dann auch bestätigt. "gg"
_________________ Alles was ist
trägt seinen Wert und den Sinn seines Daseins
in sich selbst,
Trachten wir danach, ihn zu erkennen!
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Sir Peter
Schwertträger


Geschlecht: 
Alter: 76
Anmeldungsdatum: 24.12.2004
Beiträge: 2112
Sternzeichen:

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Verfasst am:
Fr 28 Jan, 2005 12:15 (Kein Titel) |
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2 wunderbare arbeiten, die mit gut gefallen
Peter
_________________ Grüsse und den Segen der Göttin
Sir Peter, Lorddrui, Nemeton Lost Oak
Zwischen der Wahrheit und der Welt liegt der Verstand und das Sehen des Menschen. Die Wahrheit gegen die Welt ist mehr als ein Leitsatz, es ist die grundlegende Erkenntnis, das es mit der Wahrnehmung der fünf Sinne des Menschen keine wahre Wahrheit gibt.
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Idhun
Gast
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Verfasst am:
Fr 28 Jan, 2005 19:27 (Kein Titel) |
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Dankeschön!
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thorralf
Gast
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Verfasst am:
Fr 11 Feb, 2005 22:11 (Kein Titel) |
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einfach richtig toll - ist halt die Petra - TiAmo!!! oops das sind zwei Ja Tabja Lijubliju -
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Sir Thomas Marc
Merlynn des Ordens


Geschlecht: 
Alter: 59
Anmeldungsdatum: 24.12.2004
Beiträge: 26399
Wohnort: Biedershausen
Sternzeichen:

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Verfasst am:
Sa 12 Feb, 2005 11:51 (Kein Titel) |
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Lieber Thorralf,
nicht die liebe Jutta überlesen, das könnte unklug sein, grins
thomas
_________________ Nichts zu wissen ist keine Schande, nicht zu fragen schon!
Die Welt ist der Lernhain der aller Wesen - hier ist Welt und Hain -auch für die Wissenden.
Wer interpretiert, was er von anderen hört, bewegt sich lichtschnell am Kern der Worte der Anderen vorbei.
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Jutta
Gast
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Verfasst am:
Sa 12 Feb, 2005 23:51 (Kein Titel) |
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Lieber Thorralf,
Die Kleine ist ein Schätzchen
sie gleicht einem Kätzchen
doch tritts du ihr auf die Pfoten
ist vorsicht geboten
doch wenn dein Troll dich ruft
saust du besser durch die Luft
alles andere wäre von Verhängniss
ich hab für dein Handeln Verständniss
LG Jutta
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thorralf
Gast
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Verfasst am:
So 13 Feb, 2005 00:07 (Kein Titel) |
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was ist das hier für'n spiel?
hab wohl doch noch das hirn matschig...
Danke erst mal für Dein Gedichtchen
Wenn sich meine Nebel lichten
Werd ichs wohl erst sehn
und verstehn
manchmal bin ich patzig und patschig
doch Hohn ist nie mein Ziel.
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Idhun
Gast
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Verfasst am:
So 13 Feb, 2005 14:25 (Kein Titel) |
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Der Katzen wunderhübsche weiche Tatzen
sind nicht angetan, mal drauf zu pratzen.
Dies war wohl eher nicht sein Streben,
hier einen Einzelfaden zu weben.
Dass er nicht kannte der Trollin Werk,
hat ihn wohl überrascht, den Herrn vom Berg.
So setz ich an hier des Verstehens Hebel,
und denke, er wird lichten sich, der Nebel.
Wer wandert neu auf alten Pfaden,
die lange waren übersehen,
kann sich verlaufen, verlieren den Faden,
muss ein neues Denken lernen zu verstehen.
So war und bin ich auch noch hier,
ein lernend Menschlein klein,
dem ab und zu noch fehlt das Gespür,
was besser ist und was nicht sollte sein.
Langer Rede - kurzer Sinn:
Wo Thorralf drauf steht, ist er auch drin!
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